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Die imaginierte Landschaft

Eine Ausstellung mit Bildern von Markus Gramer

Vernissage am So., 07.04. um 11 Uhr

Markus Gramer, gelernter Steinmetz und studierter Maler und Grafiker, arbeitet seit 25 Jahren als freischaffender Künstler in Saarbrücken und Nürnberg. Seine Arbeiten werden in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt.
In seinen Landschaftsbildern geht es ihm um Natur und Vergänglichkeit. Viele zeigen die zerstörende und gleichzeitig verändernde Kraft der Naturgewalten: Sturm, wildes, brodelndes oder spritzendes Wasser – in anderen Bildern geht es ruhiger zu, still, manchmal auch einsam.
Auch Gramers Schaffensprozess kann fast schon als organisch bezeichnet werden. Er trägt Farbschichten auf, kratzt sie ab und erneuert sie immer wieder. Ein Prozess des Werdens und Vergehens, Gramer formt die „Natur“ seiner Bilder.
Wer allerdings pittoreske Landschaftsaufnahmen erwartet, wird enttäuscht. In seinen Bildern tauchen Störer auf, Artefakte, die den Betrachter irritieren. Oft sind dies halb verfallende industrielle Bauten, die sich in seine Landschaften einfügen und mit ihnen verschmelzen.
Die Besucher erwartet eine Ausstellung mit Bildern, die unter die Haut gehen, die fesseln und den Betrachter in einen Dialog ziehen.

Vernissage
  • Einführung in die Ausstellung: Ulrich Faulhaber
  • Musikalisches Rahmenprogramm:
    Antonia Röttger, Klarinette
    Ursula Hummel, Klavier

Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.
Öffnungszeiten jeweils Do – So von 14 – 18 Uhr
Unser Tipp:
Aufgrund von Veranstaltungen im Amtsrichterhaus sind nicht immer alle Ausstellungsräume zugänglich. Rufen Sie uns vor Ihrem geplanten Ausstellungsbesuch kurz an (04151-7778). Dann können wir Ihnen genau sagen, ob zu dem Termin alle Räume frei sind.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Der Anstoß zu der Ausstellung kam vor rund einem Jahr von Ulrich Faulhaber. Einige der Gramer-Bilder befinden sich in seinem Besitz und er möchte sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Schnell entwickelte sich diese Idee weiter, sodass wir jetzt eine umfängliche Gramer-Ausstellung zeigen können.

Ulrich Faulhaber

Als Schauspieler ist Ulrich Faulhaber aus vielen Fernseh- und Bühnenrollen bekannt.
Mit Kunst hat er nicht nur seinen Lebensunterhalt bestritten, sondern ihre unterschiedlichen Gattungen bestimmen sein Denken, Fühlen und Handeln.
Dabei folgt seine Haltung dem l’art pour l’art-Prinzip: Nicht der monetäre Erfolg darf Motor im Schaffensprozess sein, sondern die Kunst um der Kunst willen.
Ein besonderes Augenmerk legt Faulhaber auf die bildende Kunst. So haben im Laufe seines Lebens unterschiedlichste Bilder und Skulpturen ihren Weg zu ihm gefunden – über seinen Vater, den Kunstsammler, oder als Geschenke befreundeter Künstler.
Seine Leidenschaft aber gilt zwei Kunstschaffenden, die ihm vor vier Jahren begegnet sind – dem Maler und Grafiker Markus Gramer und dem Bildhauer Jan Amelung.
Die Werke dieser beiden Künstler haben ihn so fasziniert, dass sie ihm zur Herzensangelegenheit
geworden sind.

Die Gramer-Ausstellung im Amtsrichterhaus korrespondiert mit einer Dauerausstellung des Bildhauers Jan Amelung in Klein Pampau (Waldstraße 7).
Vom 7.4. – 25.5.2019 sind seine Werke sonntags in der Zeit von 15 – 18 Uhr zugänglich.